Bildungsprämie

Eine bundesweite Prämie der Bundesagentur für Arbeit

Mit der Bildungsprämie fördert der Staat Weiterbildungsmaßnahmen, die für die Ausübung der aktuellen oder zukünftigen beruflichen Tätigkeit relevant sind, die wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln und Kompetenzen erweitern. Damit setzt der Staat gezielt finanzielle Anreize, um Weiterbildung bezahlbar zu machen und die individuellen Möglichkeiten im Beruf zu erweitern.

Gefördert werden Menschen, deren zu versteuerndes Einkommen 20.000 Euro bei Alleinstehenden oder 40.000 Euro bei gemeinsam Veranlagten nicht überschreitet.

Voraussetzung für den Erhalt des so genannten Prämiengutscheins ist ein Beratungsgespräch in einer Beratungsstelle. Dabei werden die persönlichen Voraussetzungen, das genaue Weiterbildungsziel und die Anforderungen an die Weiterbildung besprochen.

Die Beratungsstelle berät Sie in allen Fragen der Bildungsprämie:

  • Welche Weiterbildung möchten Sie machen?
  • Was soll das Ziel des Kurses oder Lehrgangs sein?
  • Haben Sie schon einen konkreten Anbieter gefunden?

Wer wird gefördert?

Angestellte, Selbstständige, mithelfende Familienangehörige, Mütter und Väter in Elternzeit sowie Berufsrückkehrer/innen.

Höhe der Förderung: Der Prämiengutschein kann die Hälfte der Weiterbildungskosten bis maximal 500 Euro abdecken.

Weiterbildungsscheck - individuell

Was ist das?

Mit dem Instrument werden Vorhaben der individuellen berufsbezogenen Bildung und Weiterbildung gefördert sowie Vorhaben zur Steigerung der Beschäftigungschancen von Personen mit erhöhtem Förderbedarf.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Auszubildende, Beschäftigte und Personen mit Hauptwohnsitz in Sachsen, die (wieder) in das Erwerbsleben eintreten möchten, etwa arbeitslose Nichtleistungsempfänger.

Höhe der Förderung

Für Arbeitnehmer und Beschäftigte 70 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, 50 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben für Antragsteller, die im Landesdirektionsbezirk Leipzig wohnhaft sind, 50 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben für Antragsteller mit einem durchschnittlichen monatlichen Bruttoeinkommen von mehr als 2.500 bis 4.000 Euro. 30 % bzw. 50 % müssen selbst finanziert werden, eine Mitfinanzierung durch den Arbeitgeber ist nicht zulässig. Für Auszubildende, Berufsfachschüler und geringfügig Beschäftigte 80 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Für geringfügig Beschäftigte gelten Mindestkosten der Weiterbildung von 300 EUR.

Informationen: SAB Sächsische Aufbaubank

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